Ex Machina

In den letzten Stunden haben wir den Film „Ex Machina“ geschaut. Der Film beschäftigt sich mit dem Thema Künstliche Intelligenz.

Die Story: Caleb ist ein junger Mann, der für die Firma „Blue Book“ arbeitet. Die Firma ist sehr erfolgreich und Caleb arbeitet als Programmierer. Am Anfang gewinnt er eine Verlosung mit dem Preis, dass er eine Woche mit dem Gründer von Blue Book verbringen darf. Das Haus von Nathan, dem Gründer liegt sehr abgelegen, sozusagen „Irgendwo im Nirgendwo“. Dort angekommen erfährt Caleb, dass er dazu auserwählt wurde, einen Turing-Test durchzuführen, nämlich mit dem von Nathan erschaffenem Roboter Ava. Beim Turing-Test geht es darum, herauszufinden ob Ava Künstliche Intelligenz (KI) besitzt. Caleb soll Ava fragen stellen, die das beweisen können. Im Haus wohnen nur 4 Leute, Nathan, Caleb, Ava und das Hausmädchen Kyoko. Am Schluss stellt sich heraus, dass Kyoko auch ein Roboter ist, von Nathan erschaffen. Kyoko ist sozusagen eine Vorgängerin von Ava.

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Caleb und Ava

Caleb hat verschiedene Sitzungen mi Ava, bei denen sie miteinander reden. Caleb entwickelt Gefühle für Ava und es scheint so, als hätte auch sie Gefühle für ihn. Gegen Schluss möchte Caleb mit Ava fliehen und sie haben einen Plan, welcher jedoch nicht aufgeht, weil Nathan alles durchschaut und verhindert. Es stellt sich heraus, dass der eigentliche Test war, dass Ava mit allen Mitteln versuchen sollte, einen Weg herauszufinden. De ganze Situation artet aus und der Film endet damit, dass Kyoko und Ava zusammen Nathan umbringen und Caleb wird eingesperrt und kann nicht mehr aus dem Haus heraus. Kyoko wird im letzten Moment noch von Nathan „umgebracht“. Ava geht alleine in die Welt hinaus und mischt sich unter die Menschen. Somit endet dann der Film.

Meine Gedanken dazu: Ich fand den Film sehr spannend. Er regt auf jeden Fall zum Nachdenken an. Es ist jedoch oft auch etwas gruselig. Ich habe eigentlich von Anfang an vermutet, dass Kyoko ein Roboter ist. Ich habe jedoch nicht erwartet, dass Ava am Schluss die Böse sein wird. Das ist es wahrscheinlich auch, was den Film so spannend macht. Man weiss nie, was als Nächstes passieren wird. Die Vorstellung, künstliche Intelligenz erschaffen zu können ist meiner Meinung nach ziemlich gruselig. In einer Welt in der Roboter wie Ava herumlaufen, würde man wahrscheinlich nie wissen, wer Mensch und wer Roboter ist, da die Roboter so menschlich wirken. Das ist jedoch nur eines der vielen Probleme, die dann auftauchen würden. Doch ich werde darauf jetzt nicht weiter eingehen. Alles in Allem hat mich der Film sehr begeistert.

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Pro-Anorexia Seiten und co.

Als ich letztens ein wenig im Internet gestöbert habe, bin ich plötzlich auf, für mich, sehr verstörende Seiten gestossen: sogenannte „Pro-Anorexia“ Seiten. Auf diesen Seiten geht es hauptsächlich darum, sich gegenseitig dabei zu helfen, nichts mehr zu essen.

Es passiert sehr schnell, dass man auf solche Seiten gelangt, und das ist etwas, was mir Angst macht. Ich bin durch Tumblr auf eine solche Seite gestossen. Tumblr hat oft auch solche Inhalte, und wenn man mal auf einen solchen Blog bzw. eine solche Seite stösst, findet man schnell immer mehr solche Seiten. Und das kann, meiner Meinung nach, zu ernsthaften Problemen führen. Wenn ich solche Dinge lese, kann ich verstehen, warum es heute deutlich mehr Jugendliche mit psychischen Problemen gibt als vor 20 Jahren.     (Dazu habe ich einen sehr guten Artikel gefunden)

Man könnte als Beispiel ein zwölfjähriges Mädchen nehmen, das in der Schule aufgrund ihres Gewichts gehänselt wird. Dieses Mädchen macht sich dann zu Hause im Internet auf die Suche nach Tipps, um abzunehmen. So gelangt sie dann auf eine solche „Pro-Anorexia“ Seite. Dort bekommt sie Tipps, wie sie weniger essen kann. Ich möchte mir nicht vorstellen, was für gravierende Auswirkungen so eine Beratung haben könnte.

Das bringt mich zur Frage, ob wir uns damit nicht ein wenig selbst zerstören. Wir veröffentlichen persönliche Texte im Internet und denken oft nicht darüber nach, was die Konsequenzen davon sein könnten. Andere lesen dann, was wir geschrieben haben, und vielleicht löst der Inhalt etwas bei diesen Lesern aus, was wir vielleicht gar nicht beabsichtigen.

Somit wäre man dann jedoch wieder beim Problem mit den Trigger-warnungen. Im Unterricht haben wir uns gefragt, ob man denn jeden Inhalt mit einer Trigger-warnung versehen könnte, sofern dieser Inhalt bei z.B. etwas labilen LeserInnen in irgendeiner Weise etwas auslösen könnte. Ich bin der Meinung, dass man im Internet nicht alle vor allem schützen kann, doch es gibt bestimmte Dinge, vor denen man gewarnt werden muss. Seiten wie oben beschrieben, gehören für mich auf jeden Fall dazu.

 

 

Muss man alles filmen, was man erlebt?

Es ist ein Thema, zu dem wahrscheinlich jeder eine Meinung hat: Ist es nötig, alles was man macht zu filmen?

Letztens war ich an einem Konzert im Hallenstadion in Zürich. Als ich mich während dem Konzert umschaute, sah ich, dass etwa die Hälfte der Zuschauer ihre Smartphones vor dem Gesicht hatten. Dieses Szenario taucht inzwischen überall auf. So oft, dass die Sängerin an dem Konzert, das ich besuchte, sogar alle Zuschauer darum bat, während einem Song alle Handys zu versorgen. Und tatsächlich, als ich mich wieder umschaute, sah ich niemanden, der das Smartphone vor dem Gesicht hatte und auch niemanden mit einer Kamera. Das war dann auch der Song, bei dem das Publikum am aktivsten mitgesungen hat.

Dieses Erlebnis zeigt mir, dass es manchmal wichtig ist, einfach das Smartphone oder die Kamera wegzulegen und den Moment zu geniessen. Sonst ist die Chance, das man etwas Bedeutendes verpasst grösser. Letztens habe ich nämlich auch gelesen, dass man Dinge, die man nur durch die Kamera sieht, viel schneller wieder vergisst, als Dinge, die man nur mit dem Auge sieht.

Meine Meinung zu dem Thema ist also: Zwischendurch ein Foto zu schiessen oder ein kurzes Video zu machen ist ganz okay, aber man soll es nicht übertreiben.

Was macht eine gelungene Werbung aus?

Die neueste Werbung von EDEKA bringt viele Leute zum Nachdenken. In der Werbung geht es um einen alten Mann, der seine Familie fast nie sieht, weil nie jemand Zeit hat. So kommt es, dass der Mann auch alleine Weihnachten feiern muss. Da er das nicht will, täuscht er seinen Tod vor, damit sich seine Familie für die Beerdigung in seinem Haus versammelt. Dort wartet für den Rest der Familie ein wunderschönes Weihnachtsessen. Als der Familie klar wird, das der Großvater noch lebt, sind alle glücklich und feiern zusammen Weihnachten.

Die Werbung ist meiner Meinung nach gut gemacht und bleibt auf jeden Fall im Gedächtnis der Zuschauer. Jedoch ist die Werbung gleichzeitig auch ein wenig heikel, da sie bei den Zuschauern etwas auslösen könnte, wenn sie z.B. gerade ein Familienmitglied verloren haben.

Doch was macht eigentlich eine gute Werbung aus? Soll sie die Zuschauer glücklich machen? Soll sie die Zuschauer zum Nachdenken bringen? Oder ist das Wichtigste einfach, dass die Werbung im Gedächtnis bleibt?

Ich finde, dass eine gute Werbung ein Produkt vorstellen sollte und im Gedächtnis bleiben muss. Einige Werbungen sind z.B. so doof, dass sie nur deshalb im Gedächtnis bleiben, doch genau deswegen kennt sie auch jeder. Auch das ist für mich eine gute Werbung, auch wenn die Meinungen darüber wahrscheinlich verschieden sind.

Reportage: Den Kids verpflichtet – ein Besuch bei SRF Zambo

Das riesige, rote SRF- Zeichen am Gebäude ist kaum zu übersehen. Das SRF Studio ist tatsächlich „brutal-gross“, wie uns ein kleines Kind vor dem Eingang versichert hat. Der Eingangsbereich ist modern und in den uns allen bekannten rot-weissen Farben des Schweizer Fernsehens gehalten. Von hier aus gelangen wir auch direkt in das Fernseh- und Radiostudio von Zambo. Gespannt melden wir uns an der Rezeption.

In der Kantine, wo wir warten sollen, tummeln sich bereits einige andere Gäste. Es sind alles Kinder im Alter von etwa 10 Jahren. Ob sie auch für ein Interview mit einem Angestellten von Zambo hier sind?

Wir sind mit Stefanie Theil, der Leiterin der Zambo-Online Redaktion, verabredet. Sie lässt uns auch nicht lange warten, holt uns persönlich ab und geleitet uns in ihr Büro. Ein Grossraumbüro. Mehrere Leute sitzen an ihren Computern, vertieft in ihre Arbeit. Auch Stefanie Theil setzt sich an ihren Computer und öffnet die Seite von Zambo.

Beim Betrachten der Seite erkennen wir sofort, dass sie für Kinder entworfen wurde: Sie ist kunterbunt und richtet sich an geübte Anwender.   Für Leute, die sich nicht damit auskennen, ist es schwierig, den Überblick zu behalten. Die Kinder sind mit den neuen Technologien aufgewachsen und können diese gut bedienen. Sofort wird man mit vielen Beiträgen konfrontiert. Die Ideen für die Beiträge stammen vorwiegend von Kindern, werden dann aber von Zambo Mitarbeitern bearbeitet bzw. verfasst und veröffentlicht.

Chefredaktorin Stefanie Theil ist verantwortlich für die Website von Zambo. Zambo gibt es seit August 2010. Damals legten Radio und Fernsehen die bisher getrennt laufenden Kindersendungen Pirando und Tubi zusammen, ergänzt durch die neue Online Redaktion. In einem komplizierten Auswahlverfahren hat man sich nach monatelanger Suche auf den neuen Namen Zambo geeinigt, ein reiner Fantasiename. 20 Mitarbeiter sind bei Zambo beschäftigt. Frau Theil betreut zusammen mit 5 Moderatorinnen, einem reinen Frauenteam, die Zambo Website. Normalerweise halten sich dort vorwiegend Kinder im Alter von 8 – 12 Jahren auf, zugelassen sind eigentlich auch schon Kinder ab 6 Jahren. Die jungen Nutzer chatten mit anderen Mitgliedern, lesen die neusten Beiträge, kommentieren diese und schreiben manchmal sogar selbst Beiträge.

Stefanie Theils Arbeitstag beginnt um 9.00 Uhr. In der Regel beginnt er mit einem Blick auf die aktuellen Blogs der Kinder im so genannten „Treff.“ So lässt sich unter Umständen noch spontan jemand für ein Radiointerview aufbieten. Danach klärt sie ab, wer Dienst hat, was ansteht, wer welchen Beitrag übernehmen kann. Dabei hilft ihr ein spezielles Planungstool.

Als Teamleiterin der Online-Redaktion von Zambo geht Stefanie Theil die Arbeit nicht aus. Ihre Aufgabenbereiche sind vielfältig: Sie verteilt die anfallenden Arbeiten an die anwesenden ModeratorInnen, betreut die Zambo-Website, lädt Sendungen hoch, schreibt Artikel, dreht Videos, ist aber gleichzeitig auch Ansprechperson für ihre Teammitglieder, betreut Praktikantinnen und die „Zambo-Kinderreporter“ oder empfängt neugierige Gäste wie gerade uns. Diverse Sitzungen stehen ebenfalls täglich auf ihrem Programm, unter anderem auch eine Koordinationssitzung zwischen TV-, Radio- und Online-Redaktion. Damit wird sichergestellt, dass die Kanäle thematisch übereinstimmende Beiträge zur selben Zeit ausstrahlen. Alles andere wäre peinlich. Weiter müssen die Beiträge evaluiert und korrigiert werden, bevor sie veröffentlicht werden können. Langeweile kann da nicht aufkommen. Überhaupt, die Arbeit mit den Kindern, für die Kinder macht Spass. Es ist schön, zu sehen, was sie mögen, was sie interessiert und was sie bewegt. Eine pädagogische Ausbildung braucht es nicht unbedingt, trotzdem, etliche Redaktoren haben ursprünglich den Lehrerberuf ausgeübt.

Eine journalistische Grundausbildung ist natürlich Voraussetzung für einen solchen Job. Eine ausschliesslich journalistische Ausbildung allein würde Stefanie Theil dennoch nicht empfehlen. Das journalistische Rüstzeug kann man sich jederzeit später noch aneignen, ein guter Journalist muss aber auch auf wenigstens einem Gebiet wirklich gut sein. Warum also nicht zuerst ein Studium in z.B. Psychologie oder Rechtswissenschaften, eine Lehrerausbildung? Und dann erst eine journalistische Ausbildung, z.B. an der MAZ, der Schweizer Journalistenschule, in Luzern. Stefanie Theil würde das sehr empfehlen.

Sie selbst hat in Deutschland Kommunikations- und Medienwissenschaften studiert, anschliessend in Praktika und Volontariaten beim deutschen Fernsehen praktische Erfahrungen gesammelt. Seit 2008 arbeitet sie für das Schweizer Fernsehen, seit 2010 bei Zambo.

Der Beruf fordert ein hohes Mass an Flexibilität und Spontaneität. Immer wieder müssen neue Ideen her. Beiträge für die Website müssen oft spontan, innert stundenfrist generiert werden, z.B. wenn ein aktueller Block zu sofortiger Bearbeitung anregt. Die Meldung von einem Beinbruch im Kinderblog kann so durchaus zum Tagesthema werden. So ein Spontanentscheid erfordert rasches Handeln, sofortige Einsatzbereitschaft der eingesetzten ModeratorInnen. Das Kind wird kontaktiert, zum Thema muss vielleicht noch dies oder das recherchiert werden. Möglicherweise müssen andere Kinder gesucht werden, die Ähnliches erlebt haben usw. Es können aber auch Kinder, die z.B. ein besonderes Hobby ausüben, die Redaktion selbst kontaktieren. Sie werden dann ins Studio eingeladen oder es wird dann auch mal ein kurzer Film- oder Radiobeitrag über sie gemacht. Gerade am Vortrag wurde beispielsweise ein Beitrag über eine 12-jährige Jodlerin gesendet, ein eher ungewöhnliches Hobby für ein Kind.

Die meisten Beiträge kommen indirekt von den Kindern selber. Die Kinder bestimmen zwar in der Regel, worüber auf der Website zu lesen sein soll, die MitarbeiterInnen der Redaktion setzen deren Wünsche dann um. Einige der Beiträge werden auch im Radio oder Fernsehen ausgestrahlt.

Andere Projekte werden langfristig geplant und über Monate ausgearbeitet, bevor es zu einer Ausstrahlung kommt. Gewisse Themen sind aber auch Dauerbrenner, sie kommen alle Jahre wieder, so das Problem Läuse oder das Sorgenkind Igel. Und jetzt gerade steht Weihnachten vor der Tür. Bastelanleitungen sind wieder gefragt.

Auf die Kommentare der Kinder auf der Website wird eingegangen, wo nötig, die Moderatoren sind da auf sich gestellt, entscheiden im Einzelfall, ob sie einen Beitrag kommentieren, sich in die Diskussion der Kids einschalten oder auch nicht. Teilt ein Kind mit, dass es z.B. sehr traurig ist über den Tod seines Meerschweinchens oder seiner Katze, wird sicher jemand von der Redaktion mit einem Kommentar darauf reagieren.

Negative Erfahrungen, unangemessene Texte, Beleidigungen sind selten. Kommen sie doch einmal vor, fühlt sich das Team selbstverständlich zum Einschreiten verpflichtet. So hat Justin Bieber die Gemüter schon mal derart erhitzt, dass ein Eingreifen und ein Hinweis auf die „Nettikette“ nötig wurden. Hassnachrichten wären ein absolutes „No-go,“ kommen zum Glück aber kaum vor. Da wächst also offenbar eine anständige Generation heran.

Gute Sicherheitsmassnahmen zum Schutz der Kinder sind Pflicht und haben bei Zambo Tradition, waren sie doch schon von Pirando ausgearbeitet und hochgehalten worden. Neue Mitglieder müssen die Telefonnummer ihrer Eltern angeben, die Nummer wird sorgfältig überprüft. Die Eltern werden zudem angehalten, die Kinder nicht völlig unbeaufsichtigt im Netz surfen zu lassen. Auf jeden Fall muss man sicher sein können, dass sich die Kinder wirklich in einem geschützten Raum aufhalten, wenn sie die Website von Zambo besuchen. Pädophile dürfen keine Chance haben. Auch setzt sich die Redaktion zur Aufgabe, die Kinder zu einem moderaten und vorsichtigen Umgang mit Online-Medien anzuleiten.

Auch inhaltlich sind die Beiträge dem jungen Publikum angepasst: die Beiträge sind kürzer und so auch für die Kinder geeignet, die von ihren Erziehungsberechtigten noch keine unbeschränkte „Computerzeit“ gutgeschrieben erhalten. In der Regel sind sie in einfacher Sprache gehalten, mit genügend Bildern unterlegt, trotzdem spannend und lehrreich. Eine gewisse Herausforderung darf es für die Kinder schon sein. Wortschatzerweiterung ist eine durchaus gewünschte Nebenwirkung. Gewisse Themen sind selbstverständlich tabu. Alpträume sollen schliesslich keine generiert werden.

Und wie hält es Frau Theil selbst mit sozialen Medien? Während sie diese beruflich rege benutzt, ist sie diesbezüglich privat eher zurückhaltend damit. Klar hat sie Facebook, Instagram und nutzt Whatsapp. Sie ist sich aber auch bewusst, dass echte Begegnungen dadurch nicht gefördert werden, ja gerade im Gegenteil eher verhindert. Denn warum sollte man einen Freund, der z.B. in Paris lebt, kontaktieren oder gar mal wieder für einen Schwatz treffen wollen, wenn man sein Leben auf Facebook ja ohnehin fast lückenlos mitverfolgen kann?

Stefanie Theils offene Art ist gewinnend. Die Zeit verfliegt wie im Flug, schon fast ist es Zeit, sich zu verabschieden, zuerst steht allerdings noch eine kurze Führung durch das Zambo-Fernsehstudio auf dem Programm. Wer einmal eine Sendung gesehen hat, erkennt die Kulisse sofort wieder, mit den knalligen türkisblauen Sitzgelegenheiten und den roten Kissen darauf und dem riesigen rosa Mikrofon. Es hat sogar einen „Greenscreen,“ das heisst eine Wand, die es ermöglicht, Personen oder Gegenstände nachträglich vor einen bestimmten Hintergrund, z.B. eine Blumenwiese zu setzen. Überrascht hat uns nur die Grösse des Studios. Es ist nämlich einiges kleiner als wir es vom Bildschirm in Erinnerung haben. Eine geschickte Kameraführung kann das Auge des Zuschauers ganz schön überlisten und ihm Grösse vorgaukeln, wo keine ist.

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Zambo Studio

Schliesslich verabschiedet sich Stefanie Theil, von uns, die Frau, die uns auf der Website zambo.ch als „die mit dem Überblick“ vorgestellt wird. Sie hat heute noch einiges zu tun. Wir verabschieden uns dankbar von ihr und machen uns zufrieden und angeregt diskutierend auf den Heimweg. Der Besuch bei Zambo war für uns eine gelungene Stipvisite in die Welt der virtuellen Medienindustrie.

 

Advent Advent

Die Weihnachtszeit ist da und die Vorfreude auf Weihnachten ist auch gross. Deshalb gibt es den Adventskalender. So kann man jeden Tag ein Türchen öffnen und wird jedes Mal ein wenig überrascht mit einem kleinen Geschenk. Doch sogar die Adventskalender gibt es jetzt schon im Internet. Viele grosse Geschäfte nutzen die Adventszeit, indem sie einen online- Adventskalender machen, bei dem es an jedem Tag Rabatt auf gewisse Produkte gibt. Für diese Geschäfte ist es sicher eine Art, Gewinn zu machen, aber ist es wirklich notwendig, dass wir jetzt sogar den Advent online feiern? Was kommt als Nächstes? Weihnachten online? Braucht es das?

Hier noch der Link zum online Kalender von Ikea:                              http://ikea-discover.ch/lang/de/115/

Sammlung verschiedener Begriffe aus dem Unterricht

Blog: Das Wort „Blog“ kommt von „Weblog“. Dies setzt sich aus den Begriffen  „Web“ und „Log“ zusammen. Web steht für Internet und Log kommt von „Logbuch“, was früher so etwas wie ein Tagebuch war.

Vlog: Eigentlich dasselbe wie ein Blog, nur kommt das „V“ von video, also ein Videoblog.

Flow: Ein Gefühl, bei dem man sich in der Gegenwart verliert.

Trigger warning: Das ist eine Warnung, die bei gewissen Beiträgen im Internet auftaucht, wenn diese auf eine Weise auslösen könnten, dass sich eine Person z.B .an etwas schlechtes erinnert.

Satire-Markierungen: Einige Seiten, die Satire posten, haben eine Markierung, die darauf hinweist, dass alles eine Satire ist, was auf der Seite geschrieben wird. Die Meinungen darüber, ob es das wirklich braucht, gehen dabei ziemlich auseinander.

Viral: Virale Verbreitung                                                                                                Das Viral: Video, das sich viral verbreitet.

Genre: Stilrichtung, beschreibt die Art der Geschichte: Eigenschaften-Bündel

Kulturpessimismus: pessimistische Haltung gegenüber der Gegenwart, z.B Sätze wie : „Früher war alles besser“